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Ricoh Theta m15

Die Theta m15 ist die um eine Videoaufzeichnung erweiterte Version der ersten Theta aus dem Hause Ricoh. Sie kann jetzt nicht nur mehr, sondern kostet auch weniger, obwohl sich im Foto-Bereich nichts geändert hat. Klingt erst mal gut.

Funktion und Ausstattung

Alles so schön bunt hier! Die Theta m15 schaut aus wie ein überdimensionierter USB-Stick und ist in vier verschiedenen Farben erhältlich. Die 14 cm lange und 95 Gramm leichte Kamera beherbergt zwei gegenüberliegende Fisheye-Objektive und macht einen robusten Eindruck. An Bedienungselementen besitzt die Theta einen Ein- und Ausschalter, Auslöser und einen Knopf für das WLAN. Statusmeldungen werden über drei LED’s angezeigt. Auf der Unterseite gibt es Platz für ein Stativgewinde, daneben noch einen microUSB-Anschluss sowie ein Taster zum Zurücksetzen des Passworts auf Werkseinstellung. Der interne Speicher beläuft sich auf 4 GByte und der Akku (nicht austauschbar) lässt sich über ein USB-Kabel an der Kamera direkt aufladen und reicht laut Hersteller für ca. 200 Fotos aus.

Bildqualität

Die beiden Bildsensoren bilden je 180° Weitwinkel ab und schaffen eine Full-HD Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel mit 14 fps. Es können aber leider nur max. 3 Minuten Videos aufgenommen werden. Im Foto-Modus schafft die m15, genau wie die erste Theta, eine Auflösung von 3.584 x 1.792 Pixel. Die effektive Datenrate liegt bei 6,4 Megapixel. Auf kleineren Displays wie Tablet oder Smartphones sieht das Ergebnis gar nicht mal so schlecht aus. Etwas ernüchternd ist da schon der Blick auf einen grösseren Desktop-Bildschirm oder in eine VR-Brille. Dort lässt sich das Bildrauschen schon deutlicher wahrnehmen, gerade bei Innenaufnahmen und steigenden ISO-Zahlen.

Times Square in United States – Spherical Image – RICOH THETA

Bedienung/Software

Mit dem Einschalten der Theta m15 entscheidet man sich schon für Film oder Foto – Kurz drücken bedeutet Foto und lange drücken Video. Kontinuierliches Leuchten der blauen LED zeigt Dir an dass Du Dich im Foto-Modus befindest, wenn es blinkt befindest Du Dich im Video-Modus. Einziger Nachteil ist dass man später nicht in einen anderen Modus umschalten kann. Da der Auslöser direkt unter der Linse liegt, sieht man immer den Daumen des Fotografen. Am besten man befestigt am Stativgewinde einen Selfiestick oder Dreibein, dann benutzt man das Smartphone als Fernauslöser.
Die entsprechende App gibt es für Android und iOS. Bei der ersten Verbindung über WLAN muss das Passwort, welches sich unten am Gehäuse befindet, eingegeben werden. Neben Fernauslöser, Einstellungsmöglichkeiten für Blende, ISO und Verschlusszeit bietet sie auch eine Galerie. Das Kamerabild wird allerdings nicht live übertragen. Die einfache Bedienung der App kann voll überzeugen. In wenigen Sekunden überträgt die Kamera Fotos und Videos auf das Smartphone oder Tablet – genau so leicht ist das Teilen übers Netz. Diese Funktionen sind allerdings auf die Theta-Webseite begrenzt und der Upload auf Youtube auf dem Rechner geht auch nur mit der eigenen Software von Ricoh.

Lieferumfang

  • Theta m15 Kamera
  • Schutzhülle
  • USB-Kabel

Fazit
Wer schöne und detaillierte Landschaftsbilder aufnehmen möchte wird mit der Theta m15 nicht sehr glücklich. Die Kamera ist eher etwas für schnelle Schnappschüsse unterwegs und Actionfotos. Die Bilder lassen sich leicht teilen und über die Webseite von Ricoh hochladen, die App ist einfach zu bedienen.

VORTEILE:
  • einfache Bedienung
  • kompakte Bauart

NACHTEILE:
  • Videoauflösung zu gering


 

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