Oculus Rift

Die Entwicklung der Oculus Rift nahm im Jahr 2012 durch eine Kickstarter-Kampagne, mit einer Gesamtsumme von 2,5 Millionen Dollar ihren Anfang. Der kalifornische Student Palmer Luckey nahm sich der Hilfe von Entwicklerlegende John Carmack an. Zwei Entwicklungsstufen später und vier Jahre nach dem Startschuss gibt es die Finale Version endlich zum kaufen.

Funktion und Ausstattung

In einem schicken Tragekoffer findet man neben der VR-Brille einen Infrarotsensor, eine kleine Fernbedienung sowie ein drahtloser Xbox One-Controller für den PC. Einen Kopfhörer braucht man nicht anzuschließen, denn in den Kopfbügeln sind Audiomembranen integriert. Elegant gelöst! Der Tragekomfort ist sehr bequem, die Kopfbänder lassen sich durch Klettverschlüsse individuell anpassen und auch Brillenträger haben keine Probleme. Bei der Oculus muss kein Smartphone in die Front gepackt werden – alles läuft über den Rechner. Das Verbindungskabel von Brille zum PC fällt sehr dünn aus, was als weniger störend empfunden wird. Wo wir gerade beim Thema sind: Die Mindestanforderungen des PC sind sehr anspruchsvoll und bedürfen bei Interessierten eventuell auch einer Aufbesserung der eigenen Hardware:

  • Grafikkarte NVIDIA GTX 970 / AMD 290 (gleichwertig oder besser)
  • Prozessor Intel i5-4590 (gleichwertig oder besser)
  • 8GB RAM oder mehr
  • Kompatibler HDMI 1.3 Video-Ausgang
  • 2x USB 3.0 Anschlüsse
  • Windows 7 SP1 oder neuer

Ein entsprechender Touch-Controller zur Steuerung der Menüs und Spielwelten gibt es wie bei der HTC Vive leider noch nicht. Bis zur Erscheinung eines eigenen Motion-Controllers muss man sich mit der Remote oder dem Xbox -Pad begnügen.

Oculus Rift Lieferumfang

Software

Für Gamer stützt sich die Rift primär auf den eigenen Oculus-Store, wenngleich es auch bei Steam entsprechende, nicht ganz so exclusive Angebote gibt. Aber wie schau ich mir jetzt meine eigenen 360 Grad Videos an? Für die Oculus Rift gibt es den Hauseigenen Player Oculus 360 Videos. Daneben gibt es aber auch einige andere Videoplayer, die das Abspielen von 360 Grad Videos unterstützen. Dazu gehören zum Beispiel der Total Cinema 360 Oculus Player, LiveViewRift oder der sehr gute Virtual Desktop (kostenpflichtig) mit dem man auch YouTube 360 Videos abspielen kann.

Tipp
Wie 360 Grad Videos mit einer VR-Brille abgespielt werden erfahrt Ihr hier.

Bildqualität

Die Inhalte werden mit 2.400 x 1.080 Pixel (1.200 x 1.080 pro Linse) dargestellt und das Tracking der Kopfbewegungen funktioniert einwandfrei. Die Bildwiederholrate beziffert der Hersteller auf 90 Hertz. Das Bild überzeugt mit satten Farben, hoher Helligkeit und guter Schärfe.


VORTEILE:
  • Angenehmer Sitz
  • Kopfhörerintegrierung
  • Weniger störende Kabel

NACHTEILE:
  • Noch kein Touch-Controller


360 Grad Kamera Guru
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