Kaufberatung: SD-Karten

Beim Kauf von SD-Karten herrscht oft große Unsicherheit – es gibt sie in unterschiedlichen Formfaktoren, Geschwindigkeits- und Adapterklassen. Speziell für 360 Grad Kameras gibt es bestimmte Anforderungen zu beachten, denen wir hier auf den Grund gehen.

Geschwindigkeitsklasse

SD-Karten werden in unterschiedliche Geschwindigkeitsklassen eingeteilt und gerade Vollsphärenkameras benötigen hier eine sehr hohe Lese- und Schreibrate. Diese Klassen werden von der SD Association dem SD-Speicher zugeordnet und mit einem entsprechenden Logo versehen, was sich dann auch auf der Verpackung wiederfindet. Während in vergangenen Jahren die Klassen 2 bis 6 der Standard am Markt waren und Class 10 als außergewöhnlich schnell galt, dreht sich heute alles um UHS-Klassen. Für 360 Grad Kameras ist die Klasse U 3, oder Class 10, die sehr hohe Schreibdaten von über 30 MB/s garantieren, zu bevorzugen. Ebenfalls praktisch sind diese Geschwindigkeiten, wenn SD-Karten als Speichererweiterung am USB 3-Anschluss eines Computer zum Einsatz kommen.

UHS Anschlusstyp

Bei den schnellen SD-Karten wird schon der UHS-Anschlusstyp II unterstützt, welcher mehr Pole als der reguläre I-Adapter besitzt. Das Niveau erreicht schon fast die Datenraten einer SSD. Sie sind abwärtskompatibel zu UHS-I-Anschlüssen. Kleine Micro-SD-Karten werden fast immer mit einem Adapter ausgeliefert, der die Kompatibilität zum großen SD-Schacht herstellt. Sofern dieser Adapter den Klassifikationen der SD-Karte selbst entspricht, entsteht durch dessen Einsatz kein Geschwindigkeitsnachteil.

Formfaktor

Sofern austauschbar, befinden sich in unseren 360 Grad Kameras meist die kleinen microSD-Karten, dessen Kapazitätsgrenze bei aktuell 256 Gigabyte liegt. Große SD-Karten bieten hier bereits 512 GB Speicher (z.B. für Kodak SP360 4K)

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360 Grad Kamera Guru
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