HTC Vive

Die HTC Vive setzt auf einen etwas anderen Ansatz als die Konkurrenz – durch eine spezielle Technik ist es möglich sich im Raum zu bewegen ohne das einem dabei gleich schlecht wird. Auch wenn die HTC Vive eher für den Vollblut-Gamer konzipiert wurde, wollen wir sie hier kurz vorstellen, da sie die virtuelle Realität zur Zeit am besten darstellen kann.

Funktion und Ausstattung

Eines vorneweg – Der Platzbedarf der HTC-Brille ist enorm: Es werden etwa 5 x 5 Meter benötigt um das komplette Potenzial der Vive auszuschöpfen! Dieses Areal wird durch ein „Lighthouse“ genanntes Tracking System virtuell abgedeckt. Hierfür müssen die beiden mitgelieferten Boxen an der Wand oder auf ein Stativ in schräg gegenüberliegenden Ecken montiert werden. Um die drahtlose Verbindung zur Steuereinheit zu gewährleisten müssen die Boxen über Kopfhöhe platziert sein. Sollte dies nicht realisierbar sein müssen sie mit einem Sync-Kabel verbunden werden. Das gibt weiter unnötig Kabelsalat, da die Lighthouse-Boxen noch jeweils Strom aus der Steckdose benötigen. Um die Bewegungen durch den Raum noch realistischer erscheinen zu lassen gibt es zwei kabellose Controller, die als virtuelle Hände fungieren. Ob Dein PC den Anforderungen an Virtual Reality gerecht wird kannst Du mit dem SteamVR Performance Test überprüfen. Nach der Grundeinrichtung führt Euch der Rechner durch den Kalibrierungsprozess, bei dem Ihr die Größe des Spielareals genau festlegen könnt.

HTC Vive Set

HTC Vive mit Lighthouse Boxen und Controllern

Software

Die Integration mit der Download-Plattform Steam ist sehr gelungen: Einfach auf den Button klicken und schon wird in den VR-Modus geschaltet. Spiele und Videos lassen sich direkt innerhalb der virtuellen Welt auswählen und starten, ohne die Vive absetzen zu müssen. Die Auswahl an Titeln ist noch überschaubar, wächst aber stetig. Für die eigenen 360 Grad Videos benutzt man am besten den bei Steam erhältlichen Virtuel Desktop (€ 14,99).

Tipp
Wie 360 Grad Videos mit einer VR-Brille abgespielt werden erfahrt Ihr hier.

Bildqualität

Der OLED-Bildschirm bietet je Auge eine Auflösung von 1.080 x 1.200 Pixel bei einer Aktualisierungsrate von 90 Hz – das genügt um das meiste ordentlich scharf darzustellen. Bei genauerem Hinsehen bleiben die einzelnen Bildpunkte aber trotzdem erkennbar. Ein besonderer Clou ist die Kamera in der Front der Brille, die Euch per Flimmereffekt die reale Welt anzeigt, sobald Ihr Euch einer der Kanten des Spielareals nähert. Alles andere muss man einfach erlebt haben und lässt sich kaum in Worte fassen – Virtual Reality at it’s best!


VORTEILE:
  • Bewegung im Raum
  • gelungene Controller
  • sehr gute Immersion (virtuelle Realität)

NACHTEILE:
  • hoher Platzbedarf
  • störender Kabelstrang


360 Grad Kamera Guru
Compare items
  • Testergebnis (0)
Compare
0